WIR HABEN KEINE ANGST!

Gefährlicher als es ein Terroranschlag für unseren Staat jemals sein könnte, sind überaktive Politiker. Sie wollen im Windschatten einer vermeintlichen oder realen Terrorbedrohung unsere Freiheitsrechte beschneiden, Überwachungsstrukturen schaffen und ganze Bevölkerungsgruppen unter Pauschalverdacht stellen. Geben wir der Angst nach, haben die Terroristen gesiegt. Das gönnen wir ihnen nicht! Daher rufen wir allen politischen Entscheidungsträgern zu: Wir haben keine Angst!

Nov 22 / 2:31pm

Das beste Mittel...

2010-11-22-142327

4 comments

Nov 22, 2010
mainwasser said...
Nö. Gerade eben nicht.

Die Forderung mag in sich richtig oder nicht richtig sein, darüber können wir diskutieren (tun wir ja auch).

Aber man schützt sich nicht vor Erpressern, indem man ihre Forderungen erfüllt.

Nov 22, 2010
Sebastian said...
das ist leider zu kurz gedacht ... und wenn, dann gehst du bitte persönlich hin und erklärst den Frauen dort warum wir sie im stich lassen und sie sich weider in ruhe steinigen lassen dürfen ...
Nov 22, 2010
sebastian said...
@sebastian:gegenfrage wollt ihr islamistisch missioniert werden? nein? dann frag ich mich was uns die sitten und gebräuche andrer länder angehen! und bitte zeitgleich um einen einmarsch in die jenigen unser bündnisstaaten in denen die todesstrafe legetim und brauch ist, einmarsch in die länder die sich nicht an abkommen der genferkonvention und andren menschenrechts-organisation halten,die welche waffen in länder liefern,die uns dann angeblich terrorisieren.....vielleicht sollten wir gleich bei dem grössten anfangen....die wenigen kleinen sind dann nur noch peanuts! ;)
Nov 22, 2010
AchimKoenigs said...
Afghanistan ist allerdings nicht ein Land, was, wie z.B. die Länder in Europa, auf "natürlichem" Wege entstehen konnte.
Afghanistan ist ein Land, dessen Grenzen durch europäische Kolonialmächte willkürlich gezogen wurden, in dem unterschiedlichste Volksgruppen zusammen gezwängt wurden, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben wollen und gleichzeitig "ihre Freunde" auf der anderen Seite der Grenze sehen.
Das sind die Dinge, die zu Terrorismus führen, sogar in Europa (IRA, ETA, korsische Separatisten).

Daher muss man sich als Erbe der europäischen Kolonialmächte schon überlegen, wie man Afghanistan aus diesem Schlamassel raus helfen kann. Ähnliches gilt für große Teile von Afrika.

Die Antwort, wie es in diesen "künstlichen" Ländern weiter gehen kann, ist nicht einfach... dass es einfach mit "abziehen und weiter brodeln lassen" getan ist, glaube ich allerdings nicht. Das käme der Vernachlässigung unserer Pflichten gleich.

Das größte Problem ist sicherlich, dass der Einsatz in Afghanistan von Anfang an falsch kommuniziert wurde und das immer noch passiert... die aktuelle Strategie des "Nationbuilding" kann durchaus erfolgreich sein und eine langfristige Besserung der Situation für alle Menschen in der Region darstellen. Allerdings dürfte der Zeitansatz eher bei irgendwas um die 30 Jahre liegen, anstatt 10-15 Jahre, wie im Moment geplant ist...

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