Wovor wir Angst haben sollten
In Deutschland starben in den letzten zehn Jahren:
durch Rauchen 1.200.000
durch Alkoholmissbrauch 420.000
durch mangelnde Hygiene im Krankenhaus 400.000
im Straßenverkehr 58.000
durch Terror 0
Ist doch klar, dass sich unsere Politiker vorrangig um die Terrorbekämpfung kümmern müssen.

Zumal Straßenunfälle etc. wohl meistens nicht absichtlich begangen werden. Vielleicht wäre es nicht so populistisch wenn hier auch tatsächlich Gewaltopfer mit Terror verglichen würden. Aber ich finds auch generell kritisch Menschenleben gegeneinander aufzuwiegen.
Wenn die Politiker Menschenleben retten wollen, könnten sie beispielsweise darauf dringen, dass die Hygiene in Krankenhäusern drastisch verbessert wird. Die Gefahr durch das Händeschütteln von einem Arzt oder einer Krankenschwester getötet zu werden, ist hunderttausend-fach größer als die Gefahr, durch einen Terrorakt ums Leben zu kommen.
Das gleich trifft auch auf andere Bereiche zu: Amokläufer verursachen immer einen gewaltigen Medien-Hype. Und anschließend werden die Gesetze wieder geändert. Dabei werden ungleich mehr Kinder durch ihre eigenen Eltern umgebracht und erst recht verletzt. Das Darstellen dieser Fakten bedeutet ja auch nicht, dass ich jetzt fordere, mal sollte den Eltern die Kinder wegnehmen. Es soll nur heißen, dass wir mal die Größenverhältnisse berücksichtigen müssen.
Die Panikmache vor dem Terror durch Politiker und Medien spielt den Terroristen doch nur in die Hände. Die lachen sich doch jetzt schon ins Fäustchen. Mit einem minimalen Aufwand veranlassen sie uns, uns selbst maximalen Schaden zuzufügen. Sie schicken einen Koffer mit ein paar Akkus und Elektronikteilen um die Welt. Die Aktion kostet ein paar Tausend Dollar. Und löst bei uns einen Aktionismus aus, der zig Millionen kostet.
http://newsblaze.com/story/20090221100148tsop.nb/topstory.html